19. April – Oktober 2008
Vernissage Mark Bemba & Frühlingsfest
Maler
»Landschaft, Städte, Akte, Abstraktes«
Vernissage: 19. April 2008, mit der Band Klint
»Ich male nur Dinge, die ich gesehen habe«, sagt der 42-Jährige.
Die Landschaftsbilder und Städteansichten Mark Bembas bieten dem Betrachter ein facettenreiches Bild von abwechslungsreicher Vielfalt.
Es finden sich Anklänge an Paris, London, Amsterdam und vor allem Stockholm. Für den Maler ein urbaner Knotenpunkt, in dem die Welt zusammen kommt. »Der Betrachter soll in meinen Bildern spazieren gehen können«, wünscht sich Bemba. Gleichwohl schafft Marc Bemba Spannungen auf seinen Bildern. Es gibt farbintensive und plakative Szenen zu sehen, aber auch romantisches und melancholisches zu entdecken.
In der Praxis zeigt sich Mark Bemba aber auch von einer anderen Seite. Denn vor den Landschaftsgemälden in Großformat besteht seine Arbeit aus vielen kleinformatigen Skizzen, in denen sich der Maler mit Details beschäftigt. Diese kleinformatigen Bilder stehen dabei als Werkgruppe für sich und zeigen nicht nur Einblicke in die Schaffensweise. In der Birkacher Ausstellung sind zum ersten Mal diese kleinformatigen Bilder zu sehen, die einen Blick und die Liebe für das Detail zeigen.
Die Landschaften und Städteansichten, die in Birkach gezeigt werden, sind menschenleer. Und auch die Städte zeigen sich nur durch ihre Architektur. Dahingegen beschäftigen sich die Akte nur mit dem einen, abgebildeten Menschen. Ähnlich wie in den Landschaften konzentriert sich Bemba auf das Wesentliche, das im Detail steckt.
Eigens für die Birkacher Ausstellung entstanden Bilder, in denen geometrische und architektonische Formen abstrahiert dargestellt sind und die in eindrucksvollen und kräftigen Farben gemalt sind.
Mark Bemba unterrichtete an der an der Düsseldorfer Dumont-Lindemann-Schule, wo der im Mai 2007 verstorbene Künstler Jörg Immendorff neun Jahre lang Kunst unterrichtete.
